Bücherverbrennung

Das Foto zeigt eine Szene der Bücherverbrennung auf dem Ackerhof im Braunschweiger Magniviertel am 9. März 1933. Nur wenige Wochen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden hier öffentlich Werke jüdischer, marxistischer und anderer als „undeutsch“ diffamierter Autorinnen und Autoren ins Feuer geworfen. Die Aktion war Teil einer systematischen Kampagne zur Ausschaltung kritischer Stimmen und zur Errichtung einer gleichgeschalteten Kultur. Dieser frühe Akt der Zerstörung geistigen Lebens in Braunschweig steht symbolisch für den Beginn der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Unterdrückungspolitik.