Synagoge

Die Synagoge in der Alten Knochenhauerstraße wurde 1873–1875 nach Plänen des Architekten Constantin Uhde erbaut und am 23. September 1875 eingeweiht. Sie war ein repräsentativer Bau mit romanischen und maurischen Stilelementen und galt als Zentrum des jüdischen Gemeindelebens in Braunschweig. In der Zeit des Nationalsozialismus änderte sich die Situation dramatisch: In der Pogromnacht am 9. November 1938 wurde die Synagoge geplündert, ihr Inventar zerstört und das Gebäude teilweise gesprengt. 1940 riss man die Reste vollständig ab und errichtete an ihrer Stelle einen Luftschutzbunker. Heute erinnert eine Gedenktafel an die zerstörte Synagoge und an das Schicksal der jüdischen Gemeinde in Braunschweig.